Urlaub in Griechenland - Reisen ins Land der Götter

Santorin

Etwa 100 km nördlich von Kreta befindet sich die kleine, knapp über 70 m² große, griechische und romantische Insel Santorin mit ihrer Hauptstadt Firá. Sie gehört zur Inselgruppe der Kykladen im Ägäischen Meer und zählt zu den spektakulärsten der griechischen Inseln, denn es handelt sich bei Santorin um den Überrest einer der größten Vulkanausbrüche der Menschheitsgeschichte. Die Insel explodierte um 1450 v. Chr. Ein Vulkan von 1800 m Höhe ragte zu der Zeit aus der Mitte. Nach dieser Explosion waren der Berg und die Hälfte der Insel verschwunden. Einzig und allein wenige Teile des äußeren Inselrands, nämlich die heutigen Inseln Santorin, Thírassía und Asprónissi, blieben übrig.

Auf den steil abfallenden Kraterrändern, denn in der Mitte hatte sich ein riesiger Krater mit bis zu 360 m hohen Wänden gebildet, stehen heute Dörfer, von denen aus die Insel wie vor dem Vulkanausbruch zu den äußeren Küsten hin abfällt.

Santorin lebt wie viele andere griechische Inseln vom Tourismus und ist ganz auf Urlaub eingestellt. Der Hafen der Hauptstadt Firá ist dabei einer der Hauptorte, an dem viele Kreuzfahrtschiffe anlegen. Von dort aus gelangt der Passagier zu Fuß, auf Maultieren oder mit der Seilbahn in die Stadt. Doch ist nicht nur die Hauptstadt gut besucht, sondern vor allem auch die Strände an der flachen Ostküste sowie viele Dörfer im Inneren der Insel, die zu Rundgängen einladen. Die Besichtigung von Alt-Thera mit ihren Ausgrabungen bietet sich als Höhepunkt vieler Griechenlandreisen an. Auffallend sind auf Santorin die weißen Häuser im Kontrast zum schwarzen Lavagestein. Typisch griechische Architektur mit blauen Kuppeln der Kirchen und Weinreben, die über die Insel verteilt sind, gehören ebenfalls zur Insel und laden zum Bewundern ein.

Die beste und angenehmste Reisezeit ist das späte Frühjahr, aber auch April bis Oktober. Von Mai bis Juni gibt es eher weniger Niederschlag und auch die Temperaturen sind noch nicht zu heiß. Zum Baden eignet sich der Herbst allerdings allemal, denn die Wassertemperatur ist angenehm sommerlich. Der Winter eignet sich für einen Besuch der Insel nicht, denn die Anzahl an Regentagen ist enorm und die Temperaturen eher tief. Selbst die Insulaner verlassen ihre Heimat zu der Zeit sehr gern.

Aufgrund der Vulkanlandschaft gibt es auf Santorin ein eigenes Ökosystem mit fruchtbarem Boden, jedoch ohne größere Wasserquellen. Durch den starken Wind ist die Landschaft eher karg. Im Frühling finden sich auf der Insel jedoch viele Kräuter und Blumen, die im Sommer und Herbst mit seinen vielen Regentagen allerdings ihre Schönheit verlieren. Lediglich Büsche, Bäume und die Weinreben, die an manchen Stellen künstlich bewässert werden, bleiben.


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