Urlaub in Griechenland - Reisen ins Land der Götter

Peloponnes

Peloponnes ist eine Halbinsel Griechenlands, auch wenn sie wie ein Teil des Festlandes aussieht. Sie ist lediglich über eine Kanalbrücke erreichbar, die 1893 erbaut wurde. Der Name der Insel kommt laut einer griechischen Sage von Pelops, dem Sohn des Königs Tantalos, der zweite Teil des Namens ist das griechische Wort für „Insel“, so dass Peleponnes wörtlich „Insel des Pelops“ bedeutet. Somit ist ein Besuch der Insel immer eine Reise durch Vergangenheit und Mythos. Noch dazu gibt es breite Sandstrände und fruchtbare Täler im Norden, kilometerlange Sandstrände im Westen und raue karstige Landschaft im Süden, die immer wieder von kleinen Buchten durchbrochen wird.

Da Peloponnes von der Taygetos-Gebirgskette mit bis zu 2400 m hohen Bergen durchzogen wird und von der Ägäis im Osten und dem Ionischen Meer im Westen umgeben ist, ist das Wetter im Osten mediterran, im Westen durch das Hochgebirgsklima deutlich kälter. Die beste Reisezeit ist der späte Mai bis früher Oktober mit Temperaturen über 20 Grad. Im Juli und August erreicht das Thermometer über 33 Grad. Zu dieser Jahreszeit ist es sehr sonnig und trocken mit Wassertemperaturen bis zu 25 Grad, die zum Baden und Erholen einladen. Regen gibt es im Mai und Oktober nur wenig und auch in den Sommermonaten gibt es nur selten Niederschläge. An der Küste des Ionischen Meeres ist das Wetter niederschlagsreicher als an der Ostküste, an der es im Sommer sehr heiß und trocken werden kann.

Die Insel bietet einen großen landschaftlichen Kontrast durch die unbewohnten Gebirge und die fruchtbaren, dicht besiedelten Tale bzw. Flachland. Leider kommt es durch geografische und klimatische Veränderungen immer wieder zu Landschaftsbränden, die auch durch den Menschen verursacht werden. Auch von Erdbeben bleibt Peloponnes durch die Verschiebung der Platten nicht verschont. Sie zählt neben Italien zu den am meisten durch Erdbeben gefährdeten Gebieten Europas.


Impressum