Urlaub in Griechenland - Reisen ins Land der Götter

Mykonos

Vier Museen, eine Staatsbibliothek, ein Kloster und etwa 70 verschiedene Kirchen – Mykonos ist mit seinen 86 km² Fläche, und damit ungefähr genauso groß wie Sylt, und etwa 9300 Einwohnern recht übersichtlich. Die Insel liegt zwischen Europa und Kleinasien und lebt hauptsächlich vom Tourismus, denn seit Jahrzehnten ist sie sowohl Urlaubs- als auch Partydestination vieler Besucher.

Mykonos gleichnamige Hauptstadt sieht mit ihren Windmühlen auf einer leichten Anhöhe, die zudem Wahrzeichen der Stadt sind, kleinen Flachdach-Häuser, die weiß angemalt sind, schönen mit Ornamenten verzierten Türen und Fensterrahmen aus Holz, die meistens blau angemalt sind, aus wie aus dem Bilderbuch. Die Balkone sind zumeist liebevoll mit Blumen geschmückt. Es gibt gepflasterte Wege und enge kleine Gassen, noch dazu das Meer direkt vor der Tür. Dank etwa 20 traumhaft schönen Stränden zählt die mediterrane Insel zu den Touristenhochburgen Griechenlands.

Der Himmel ist über der Insel in der Regel absolut wolkenlos und das Wetter im Allgemeinen sehr schön. Wasser ist auf der Insel sehr wertvoll, denn es regnet im Sommer nicht, so dass man als Urlauber besonders sorgsam mit diesem Gut umgehen sollte. Die Versorgung der Bewohner wird aber über Stauseen und eine Wasserentsalzungsanlage sichergestellt.

Die Sommer sind vor allem heiß und trocken, die durch die kühlen Winde aber stark abgemildert werden. Im Winter hat es oft nicht weniger als 0 Grad Celsius.

Mykonos ist recht kahl durch häufige Sommer-Winde, mit denen sie zu den windreichsten Gebieten Griechenlands zählt und liebevoll „Insel der Winde“ genannt wird. Zum Windsurfen eignet sich Fetelia in der Bucht von Parnamos. Dafür zählt Agrari zu den ruhigen Sonnenstränden der Insel. Trotz der vielen Winde besitzt die Insel mit ihren Bäumen, Sträuchern, Büschen und Gräsern eine ausgewogene Vegetation. Auch Blumen, Nutzpflanzen und Kräuter finden sich hier. Letztere dienen vor allem als Heil- und Giftpflanzen in der Pharmazie. Für viele Tiere und Insekten sind sie der notwendige Nahrungslieferant und dienen zudem als Schutz- und Lebensraum.

Besonders erwähnenswert in Bezug auf Mykonos ist der Pelikan „Petros II.“, das inseleigene Maskottchen. Man trifft ihn vor allem im Hafenbereich an, der mit vielen Kreuzfahrtschiffen, Schnellbooten und Fährschiffen gut frequentiert ist. Die Insel lässt sich innerhalb weniger Stunden gut zu Fuß erkunden und bietet sogar einen Flughafen auf 120 m Höhe, de etwa 4 km von der Stadt entfernt ist. Die Start- und Landepiste ist mit 1900 m allerdings nicht sehr lang, wird aber sogar von Deutschland aus direkt angeflogen.

Doch ist Mykonos nicht nur schön, denn die Insel ist vor allem eine große Partymeile mit vielen Restaurants und Diskotheken, in denen auch die Wohlhabenden und Reichen anzutreffen sind, weshalb das Preisniveau generell höher ist als auf vielen anderen griechischen Inseln.


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